Montag, 15. Juni 2015

Diskussionsrunde: Verlage

Hallo ihr Lieben <3
Willkommen zu nächsten Diskussionsrunde. Wie immer heißt es, diskutieren, diskutieren und diskutieren. Gerne könnt ihr euch einen Extrapost erstellen und mir euren Link hier posten, sodass wir noch mehr Leute miteinbeziehen können ;)
Übrigens wird es bald eine Extraseite geben, auf der ihr alle Diskussionen noch einmal verfolgen könnt ;)




Vor kurzem habe ich gefragt, was ihr gerne diskutieren wollt:
Moin =)
Ich würde gerne mal darüber sprechen, dass immer mehr Verlage von großen internationalen "Ketten" übernommen werden. Zum Beispiel Harper Collins oder Randomhouse. Und was das für Auswirkungen hat. Ich kann da leider nur mit Laienwissen glänzen, daher wäre es super, wenn man auch mal die anderen Blogger dazu hören könnte =)
LG
Anja (
Hier kommt ihr zu ihrem Blog)


Was meint ihr dazu?

Kommentare:

  1. Hallihallo :)

    Also, ich habe ja meine Ausbildung bei Random House (es sind zwei Worte, ich muss es jetzt endlich einmal loswerden) gemacht.

    Bei manchen Verlagen, die zu Verlagsgruppen bzw. Konzernen gehören, geht es ums nackte Überleben. Ohne diese Dazugehörigkeit gäbe es die Verlage vielleicht gar nicht. So ein Zusammenschluss von mehreren Verlagen unter einem Dach ist oft von wirtschaftlicher Herkunft. Beispiel Random House: Wenn Blanvalet, Goldmann und Heye gute Gewinne machen und z.B. Südwest nicht, dann ist das nicht so schlimm für Südwest, da die anderen Verlage das wieder ausgleichen. Wäre Südwest "eigenständig", wären sie vielleicht ganz schnell insolvent und der Verlag müsste schließen (das ist nur ein Beispiel, ich kenn da keine Zahlen). Auch vertraglich ist es praktisch. In den Verträgen ist es geregelt, dass z.B. Blanvalet die Taschenbücher zu den Hardcovern von Limes machen kann. Würde ein Verlag, der nicht zu Random House gehört, das machen wollen, müsste er erst die Rechte einkaufen und das kostet.

    Oder demnächst die "Herzenstage" von Ullstein, Piper und Carlsen: alle gehören zur Bonnier Group. Ebenfalls eine große internationale Gruppe, zu der auch noch einige andere gehören.

    Ich finde solche großen Gruppen ganz gut. Einerseits steht den Verlagen mehr Geld für die Bücher und Marketing zur Verfügung, andererseits können größere Sachen umgesetzt werden. Sei es das Bloggerportal oder einfach Aktionen wie die Herzenstage.

    Aber vielleicht bin ich da auch ein bisschen beeinflusst durch meine Ausbildung da ;)

    Liebe Grüße
    Miriam

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ich denke, dass ein Zusammenschluss gut ist. Aber ich glaube auch, dass kleinere Verlage dadurch einfach auch Schwierigkeiten haben, Fuß zu fassen, da sie von keinen so schnell aufgefangen werden können.
      Das Bloggeportal finde ich übrigens eine gute Sache. Ich stöber da gerne in den Büchern und hab mich schon für das eine oder andere Exemplar beworben, auch wenn ich da immer und immer wieder von dem selben Bearbeiter eine Absage bekomme :D

      Löschen
    2. Hallo Ihr beiden,

      na gut, dann merke ich mir jetzt mal, dass Random House zwei Wörter sind :-P. Da war ich bisher immer unsicher.
      Die Gründe für einen Zusammenschluss bzw. eine Übernahme kann ich nachvollziehen, das ist ja auch in anderen Bereichen so.
      Wenn man dann plötzlich zu einer großen Gruppe gehört, könnte ich mir aber auch vorstellen, dass Unabhängigkeit und Entscheidungsfreiheit darunter leiden. Klar hat viel Geld und viel Macht auf den ersten Blick immer Vorteile. Aber auch bei Konzernen und Gruppen ist schnell mal eine Entscheidung zur Rationalisierung gefallen. Dass ein kleiner Verlag nun dazugehört, heißt ja ganz sicher nicht, dass das Angebot so bestehen bleibt. Da muss und wird es viele Änderungen geben.
      Ich hab ein bisschen Angst, dass man am Ende zwar in vielen Genre bedient wird, aber das alles irgendwie doch Einheitsbrei ist. Bisher habe ich überhaupt nicht den Eindruck und ich bin ein großer Fan vom Bloggerportal, ABER wie wird es in ein paar Jahren aussehen?

      LG
      Anja

      Löschen