Freitag, 17. April 2015

[Rezension] Im Turm des Panopticons von Daniela Rohr

Titel:  Im Turm des Panopticons
Autor: Daniela Rohr
Verlag:
Seitenzahl: 102
Genre: Science Fiction, Kurzroman

Das Panopticon: Raumschiff, gläsernes Gefängnis und Arbeitsplatz von Linea Wermut. Im Turm – einer beengten Kapsel, in der sie lebt, alles steuert und überwacht – ist die sanfte Stimme des Computers ihre einzige Gesellschaft.
Knapp eintausend Gefangene stehen unter Lineas Aufsicht. Keiner von ihnen kann sie sehen – keiner weiß, wann sie zusieht.
Nur warum scheint es plötzlich so, als wüssten die Insassen genau, wann sie von ihr beobachtet werden? Linea glaubt nicht an Zufälle. Entgegen aller Widerstände versucht sie das seltsame Verhalten der Häftlinge zu ergründen. Ein großer Fehler, wie sie bald feststellen wird …



"WIR SIND GÖTTER!", schrie er und breitete die Arme zu beiden Seiten aus. "GÖTTER EINER NEUEN WELT! Und DAS ist unser Licht der Schöpfung!"


Aufbau und Schreibstil
Insgesamt hat das Buch acht Kapitel, welche sich über eine Seitenzahl von 102 Seiten ziehen.
Den Schreibstil der Autorin finde ich angenehm. Er ist leicht zu verstehen und lässt sich ohne große Probleme lesen.

Spannung
Die Spannung war etwas sprunghaft. Wir schwanken zwischen spannend und etwas spannend und trotzdem hat mich das Buch hinsichtlich der Spannung überzeugt.

Charakter
Linea ist Wächterin im Turm des Panopticon. Sie sitzt in einem kleinen Raum, in dem sie Aussicht auf alle Gefangene hat. Ihre einzige Kommunikationsquelle ist ihre Computerfreundin Alexa und auch zwischendurch per Computerzustellung ihr Freund.

Ich finde, dass das Cover schon verdeutlicht, um welches Genre es sich handelt. Durch seine Aufmachung und die Farben finde ich es gut gelungen. Mich erinnern die Kreise an ein Auge, ein Auge, welches allwissend ist. Ob das eine wichtige Rolle spielt?

Eigentlich hatten wir in der Geschichte nur Linea als Charakter. Linea war für mich ein Rätsel und etwas oberflächlich gestaltet. Lediglich hat man von ihr nur erfahren, dass sie über viele Gefangene wacht und nach und nach das Gefühl hat, dass seltsame Dinge vor sich gehen oder sie an Wahnvorstellungen leidet.
Ich konnte mit Linea gut mitleiden und mich auch in sie hineinversetzen. Wer möchte denn schon gerne hören, dass mit einem etwas nicht stimmt?
Ansonsten treffen wir noch auf die Stimme aus dem Off, Alexa. Alexa versucht immer wieder Linea zu helfen, aber auch sie zu beeinflussen.

Der Spannungsbogen hatte etwas geschwankt, jedoch finde ich, dass das Buch sich gut hat lesen lassen.
Die Autorin hatte es geschafft, mich auf eine falsche Fährte zu lotsen und somit war das Ende für mich nicht offensichtlich und hatte mich doch überrascht.
Ich muss auch sagen, dass die Autorin mich zum Teil echt verwirren konnte. Irgendwann wusste ich selbst nicht mehr genau, was jetzt die Wahrheit ist und was nicht.

Gelungenes Buch, welches dem Leser es nicht einfach macht, einen klaren Kopf zu behalten.

Spannung   : 4/5 Kirschblüten
Charaktere  : 3/5 Kirschblüten
Inhalt       :   4/5 Kirschblüten
Klappentext    : 4/5 Kirschblüten
Cover       :     4/5 Kirschblüten
Schreibstil  :  4/5 Kirschblüten





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