Samstag, 31. Januar 2015

[Rezension] Ruf der Tiefen von Wolfgang Hohlbein

Autor: Wolfgang Hohlbein
Verlag:
Piper
Seitanzahl: 558
Erscheinungsdatum: 15.09.2014
Genre: Thriller, Roman

Seit  Uhrzeiten lebt sie in den Tiefen der Ozeane - eine Macht, so bösartig und gewaltig, dass der Mensch sie um jeden Preis meiden muss, will er nicht seinen eigenen Untergang heraufbeschwören. Doch die junge Janice stößt auf der Suche nach ihrem verschwunden Geliebten das Tor zu der verbotenen Welt auf - und erweckt den uralten Feind.. Und ein Jahrtausende alter Schrecken.

Geliebte Janice!
Du wirst schwerlich ermessen können, wie sehr ich mich darauf freue, wieder nach Providence zurückzukehren und Dich in die Arme zu schließen.


Aufbau und Schreibstil
Insgesamt hat das Buch 36 Kapitel + den Epilog und den Prolog.
Am Anfang des Buches befindet sich ein in Schreibschrift geschriebener Brief.
Ich persönlich mag den Schreibstil von Wolfgang Hohlbein sehr gerne, allerdings kommen ein paar Wörter in dem Buch vor, die ich bisher noch nie gehört hatte.

Spannung
Die Spannungskurve schwankt zwischen langatmig und spannend.  Allerdings hatte ich meistens das Gefühl, dass ersteres überwiegt.

Charaktere
Janice
Janice ist unsere Protagonistin. Ihr folgen wir überall hin und erleben alles mit. Sie ist noch relativ jung und kann nicht ruhen, bevor sie ihren Freund wieder findet. Allerdings sollten ihr da einige Steine in den Weg gelegt werden.

Steve
Steve ist der beste Freund von Janice Verlobten. Und wohl doch etwas hinter Janice her. Allerdings ist er auch sehr merkwürdig. Er versucht immer wieder Janice in ihrem Vorhaben zu verhindern und legt ihr Steine in den Weg.

Das Cover finde ich interessant, wenn auch kein wahrer Hingucker. Das Düster passt ziemlich gut zu der Handlung und auch das Schiff darauf spielt eine wichtige Rolle. Ebenso die Krake, die man darauf vorfindet.
Den Klappentext finde ich gut getroffen. Er verrät nicht zu viel und lässt die Neugierde hochschnallen.
Die Charaktere waren mir persönlich zu oberflächlich beschrieben. Über Janice weiß ich einen Teil und über Steve fast gar nichts, obwohl sie mich fast das ganze Buch über begleitet haben. Zu dem hat mich der ein oder andere Charakter auch etwas genervt.
Die Spannung schwankte, wie oben schon genannt, zwischen langatmig und spannend. Ich persönlich hätte einige Seiten weggelassen. Dort ist mir aufgefallen, dass der Autor einfach viel zu viel ausgeholt hatte und dadurch die Handlung unnötig in Länge gezogen. Ich hatte oft das Gefühl, dass dadurch Seiten gefüllt worden sind, ohne das sie wirklich nötig waren. Ich habe zwar das Buch bis zum Ende gelesen, hätte aber auch mühelos einige überspringen können und trotzdem bestimmt noch der Handlung folgen können.  
Aber natürlich gab es auch spannende Situationen. Vor allem dann, wenn Janice auf etwas trifft, was undefinierbar ist und ich hier nicht weiter erläutern kann.
Aber im Großen und Ganzen war ich ziemlich enttäuscht von dem Buch. Ich hatte wesentlich mehr erwartet.

Das gab dann leider nur knappe 2,5 Sterne von mir, die ich auf 3 Sterne aufgerundet habe..

Cover       :     3/5 Sterne
Schreibstil  :  5/5 Sterne
Spannung   : 2/5 Sterne
Charaktere  : 2/5 Sterne
Inhalt       :   2/5 Sterne
Klappentext    :4/5 Sterne


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