Donnerstag, 8. Januar 2015

[Rezension] Founs Märchen: Manten von Maria A. Erlen


Autor: Maria A. Erlen
Verlag:
Powerhouse Publishing
Seitanzahl: 325
Genre:
Erscheinungsdatum: 01.11.2014


              Inhalt               
Als der Frieden im Königreich Kiranien zu zerbrechen droht, taucht der mysteriöse Manten auf und stellt sich in den Dienst des Königs und seines Generals. Seine Herkunft und Absichten geben den Menschen Rätsel auf. Die einen sehen in ihm die letzte Hoffnung auf Frieden, die anderen befürchten einen heimtückischen Plan hinter seiner eisigen Verschwiegenheit. Insbesondere Kay, die geliebte Tochter des Generals, wird wie durch Magie in seinen Bann gezogen. Doch ihre Neugier bringt sie in große Gefahr.
Nach Mantens Ankunft am Hof ist nichts mehr, wie es einmal war. Der ehrwürdige Priester kämpft darum, einen alten Schwur zu halten. Kay tritt aus dem Schatten ihrer verstorbenen Mutter. Der General setzt alles daran, wieder Herr der Lage zu werden und baut dabei auf die Unterstützung eines jungen Offiziers, dem die größte Probe seines Lebens bevorsteht. Sind diese Veränderungen nur die Folge der äußeren Bedrohung oder gehen sie auf Mantens unsichtbaren Einfluss zurück? Viele sind skeptisch, scheinen sie Manten doch irgendwo her zu kennen…”

             Video            




              Die ersten beiden Sätze            
Sein Gesicht ist das Grauen. Er kennt keine Vernunft, die irgendeinem der Unseren verständlich gewesen wären, kannte sie noch nie und wird sie niemals kennen.


              Informationen           
Aufbau und Schreibstil
Das Buch hat insgesamt 21 Kapitel, die mit römische Ziffern gekennzeichnet sind und jedes ihren eigenen Namen trägt.
Der Schreibstil der Autorin war toll. Zum einen ist ihr Schreibstil einfach, jedoch trotzdem gehoben. Ich konnte keinerlei Schwierigkeiten beim Lesen feststellen.

Spannung
Ich finde, dass direkt die ersten Sätze die Spannung ansteigen lassen (siehe oben). Jene Texte ziehen sich durch das ganze Buch und lassen es daher etwas mystisch auf einen wirken. Zu dem wechselt die Perspektive immer wieder zwischen Manten und Kay. Außerdem zieht sich durch das ganze Märchen ein kleines Geheimnis, das der Leser erst einmal herausfinden muss (dazu müsst ihr das Buch lesen).

Charaktere
Manten
Mit seinen gerade mal Anfang zwanzig hat er sich schon weit nach oben gearbeitet. Er steht als des Königs persönlichen Berater direkt an seiner Seite. Manten hat auf mich sehr geheimnisvoll gewirkt. Langezeit wurde ich aus ihm nicht schlau, konnte nicht deuten wer oder was er ist und was ihn ausmacht. Jedoch war er mir sympathisch, wenn auch verschlossen.

Kay
Die Königstochter und noch keine 18. Das Leben am Hofe hat sie satt. Sie will nicht länger eingesperrt sein, sondern das machen was sie will. Halt so richtig teeniemäßig, was auch verständlich ist.
Kay habe ich als junges Mädchen erlebt, die viel zu behütet auf gewachsen ist. Vom realen Leben hatte sie leider bisher nicht viel mitbekomme, wodurch sie an viele Stellen sehr unbeholfen gewirkt und man ihr die mindere Erfahrung angemerkt hatte.

              Meine Meinung                    
Das Cover hat mich direkt in den Bann gezogen. Zum einen finde ich das Farbenspiel gelb, rot und schwarz sehr schön. Zum anderen hat der junge Mann auf dem Titelbild auch eine gewisse Aussagekraft und Wirkung auf mich gehabt.
Mit dem Titel Founs Märchen könnte ich am Anfang nichts anfangen, da ich mir so wirklich gar nichts darunter vorstellen konnte. Doch im Verlaufe des Buches, hatte sich auch für mich erschlossen, wie es zu dem Titel kam.  
Im ersten Moment denkt man, man landet hier in einer Welt von 1001 Nacht, vielleicht einer romantischen Liebesgeschichte. Aber dem ist es nicht so. Direkt am Anfang wird man in ein grausamen Gemetzel geworfen, wobei man die ersten Charaktere und einen unseren Protagonisten direkt kennenlernt. Wer hier nach der großen romantischen Liebesgeschichte sucht, ist hier falsch, denn viel mehr als junge Schwärmerei wird man hier nicht finden. Allerdings sollte das sich jetzt nicht negativ anhören. Das Buch ist aus meiner Sicht vollkommen gelungen. Von Anfang an, konnte mich die Autorin mit in die Welt von Manten und Kay entführen, auch wenn ich an manchen Stellen lieber nicht dabei gewesen sein möchte, da diese doch sehr brutal waren.
Ich fand sehr schön, dass die Charaktere alles andere als transparent waren. Man konnte viel über sie nachdenken und miträtseln, was sie genau ausmacht und was mit ihnen geschehen wird. Der ein oder andere hatte sich wirklich als wahres Mogelpaket verpackt.
Das Ende war auch relativ offen. Man konnte schnell erkennen, dass hier wohl noch mehr Bücher in Arbeit sind, da man nicht von jedem am Ende wusste, was aus ihm geworden ist. Ich freue mich schon auf die nächsten Teile!

            Meine Bewertung              
Cover         :  5/5 Sterne
Schreibstil  :  5/5 Sterne
Spannung   : 4/5 Sterne
Charaktere  : 5/5 Sterne
Inhalt          :  5/5 Sterne
Klappentext:  5/5 Sterne




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