Mittwoch, 28. Januar 2015

[Rezension] Celeste - Das Geisterschiff von Max Pechmann

Autor: Max Pechmann
Verlag:
Bookshouse
Seitanzahl: 207
Erscheinungsdatum: Januar 2015
Genre: historischer-Mystery Roman

Kapitän Benjamin Spooner Briggs ist auf der Suche nach einer geeigneten Mannschaft für sein Schiff Mary Celeste, aber die meisten Seeleute machen um die Brigantine einen großen Bogen. Die Gerüchte besagen, es handele sich um ein Unglücksschiff. Manche gehen sogar soweit, zu behaupten, dass es an Bord spukt. Doch Briggs hält nichts von dem Gerede. Am 5. November 1872 sticht er in See, um eine Ladung Industriealkohol nach Genua zu transportieren. Mit an Bord ist der Waisenjunge Jim Knox, der froh ist, seinem niederträchtigen Onkel entkommen zu sein.
Bereits nach wenigen Tagen sorgen seltsame Zwischenfälle an Bord für Unruhe. Und als es zu einem rätselhaften Todesfall kommt, geraten die Ereignisse zunehmend außer Kontrolle …

Aufbau und Schreibstil
Insgesamt ist das Buch in mehrere Kapitel aufgeteilt, wobei jedes eine angemessene Länge hat. Der Schreibstil des Autors ist flüssig und leicht verständlich und beeinflusst auch die Spannung.

Spannung
Ich persönlich finde allein das Setting eines düsteren Schiffes mit Geistern und allem drum und dran schon sehr spannend und gruselig. Durch die meist düsteren Verhältnisse und den meist unvorhersehbaren Ereignissen, war das Buch relativ spannend.

Charaktere
Jim Knox
Jim ist ein Waisenjunge und wächst bei seinem Onkel auf, nachdem seine Eltern bei einem Brand ums Leben gekommen sind. Allerdings hatte ihn sein Onkel alles andere als gut behandelt und bringt ihn daher als Schiffsjunge auf der Mary Celeste unter. Dort erlebt er alles andere als einen ruhigen Schiffsgang...

Kapitän Benjamin Spooner Briggs
Er hatte die Mary Celeste gekauft und Jim auf seinem Schiff aufgenommen, da er ihm leid tat und er gemerkt hatte, dass er alles andere als gut behandelt wurde. Leider musste auch er feststellen, dass die Gerüchte um die Mary Celeste wahr sind und letztendlich war nicht mehr er, der das Schiff steuerte..


Ich finde, dass das Cover sehr gut passt. Allein das Düstere gibt dem Buch schon eine gruselige Erscheinung und was ist passender, als ein Teil des Schiffes darauf zu präsentieren.
Die Charaktere waren mir mehr oder weniger sympathisch. Vor allem Jim hatte es mir angetan. Irgendwo konnte er schon einem leid tun, da er so ein schreckliches Schicksal hatte. Allerdings wurde aus ihm im Laufe des Buches ein mutiger Junge, der sich tapfer allen Ereignissen stellt.
Wie man erwartet entwickelt das Schiff sozusagen ein Eigenleben und nach und nach nimmt es die Besatzung des Schiffes in Beschlag. Mal mehr und mal weniger grauenvoll.
Der Autor hat es geschafft mich an das Buch zu fesseln. Allerdings muss ich sagen, dass es sich hierbei um ein etwas sanfteres Gruselbuch handelt. Zwar waren viele Stellen etwas gruselig, aber nicht so, dass man sich zu Tode gruseln müsste. Aber allein, dass das Buch auf einer wahren Begebenheit basiert, macht schon ein unangenehmes Gefühl.
Im Großen und Ganzen ist das Buch gelungen und ich kann es nur weiterempfehlen.
Cover       :     4/5 Sterne
Schreibstil  :  4/5 Sterne
Spannung   : 4/5 Sterne
Charaktere  : 4/5 Sterne
Inhalt       :   4/5 Sterne
Klappentext    :4/5 Sterne


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