Freitag, 19. Dezember 2014

[Rezension] Das vergessene Mädchen von Wolfgang Burger

Autor: Wolfgang Burger
Verlag: 
Piper
Seitenanzahl: 313
Genre: Krimi
Erscheinungsdatum: 15.09.2014

              Klappentext               
Auf einer Klassenfahrt verschwindet Lea spurlos. Erst kürzlich wurde ein Mädchen entführt und umgebracht, der Täter ist noch immer auf freiem Fuß. Kripochef Alexander Gerlach ermittelt in verschiedene Richtungen: Steckt hinter Leas Verschwinden der ältere Mann, mit dem sie eine Affäre hatte? Was ist mit dem unglücklich verliebten Mitschüler, der wie vom Erdboden verschluckt ist?

              Die ersten beiden Sätze               
Anfangs dachten wir alle, Lea wäre einfach vergessen worden. Sie war neu in der Schule, wohnte erst seit ein wenigen Monaten in Heidelberg und - all das erfuhr ich natürlich erst später und in kleinen Häppchen - hatte sich noch nicht so recht eingelebt in ihrer neuen Heimat.

              Informationen              
Aufbau und Schreibstil
Insgesamt hat das Buch 40 Kapitel, die alle eine angenehme länge haben.
Der Autor beschreibt die Situation aus der Sicht von Alexander Gerlach.
Seinen Schreibstil finde ich sehr angenehm, ohne schwere Stolperfallen oder -wörter.

Spannung
An sich fand ich das Buch generell sehr spannend. Es gab immer wieder Wendepunkte und neue Hinweise und zwischendurch ist der Kommissar in einer Sackgasse gelandet und musste neu anfangen.  
Charaktere
Alexander Gerlach
Er ist Kripochef und Vater von Zwillingen, die in die selbe Klasse wie Lea gehen und ebenfalls auf der Klassenfahrt dabei waren.

Lea
Lea ist fast volljährig und kommt aus einer nicht gerade betuchten Familie. Als ihrer Eltern sich scheiden ließen, wohnte sie bei ihrer Mutter, die aber alsbald darauf verstarb. Anschließend zog sie zu ihren Großeltern, wo sie jedoch auch nicht lange leben konnte, da ihr Opa dement wurde. Nun musste sie zu ihrem Vater ziehen, dem es scheinbar egal ist, was mit ihr ist.
Lea hat seltsame Vorlieben, was Männer anbelangt..

Henning
Ein guter Freund von den Zwillingen und unsterblich verliebt in Lea,  setzt er alles daran seine "Geliebte" zu finden.

              Meine Meinung              
Das Cover an sich finde ich nicht gerade spektakulär und doch hat es eine Aussage, die man erst im Laufe des Lesens versteht.
Der Klappentext verrät nicht allzu viel, wie ich finde, sondern erklärt gerade so viel, dass man weiß, was auf einen zu kommt.
Den Krimi fand ich sehr spannend, da es immer wieder neue Wendepunkte und Sackgassen gab, die zu bewältigen waren. Des Weiteren liefen parallel weiter Fälle, die auch im Bezug zu Leas Fall gesehen werden konnten.
Leider war ich vom Ende total enttäuscht. Es blieben wahnsinnig viele Fragen offen, die nicht in dem Buch geklärt wurden.
Auch Leas wiederauftauchen wurde total schnell abgehandelt. Warum sie nun wirklich verschwunden war, wurde nicht richtig aufgeklärt.
Aber da es sich hierbei um eine Reihe im Sinne von Fällen handelt, habe ich die Hoffnung, dass im nächsten Band noch mal dazu Stellung genommen wird.
Aber daran glaube ich nicht, da das hier mein erster Teil der Fälle war und ich super ins Buch kam, ohne das Rücksprache über die Bände davor gehalten wurde.

             Reihe um Alexander Gerlach             
Heidelberger Requiem
Heidelberger Lügen
Heidelberger Wut
Schwarzes Fieber
Echo einer Nacht
Eiskaltes Schweigen
der fünfte Mörder
Die falsche Frau
Das vergessene Mädchen
Die dunkle Villa
Tödliche Geliebte

        Meine Bewertung               
Cover         :  4/5 Sterne
Schreibstil  :  5/5 Sterne
Spannung   : 4/5 Sterne
Charaktere  : 4/5 Sterne
Inhalt          :  3/5 Sterne
Klappentext:  4/5 Sterne  










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