Montag, 3. November 2014

[Rezension] Was tue ich hier eigentlich? von Nicolas Dierks

Details
Autor: Nicolas Dierks
Verlag:
Rowohlt Polaris
Seitanzahl: 249
Erscheinungsdatum: 01.09.2014
Genre:

Klappentext
Wie wollen Sie leben? Leben wir unseren Traum oder die Träume anderer? Können wir überhaupt noch etwas mit Sicherheit wissen? Wie folgt man eigentlich seinem Herzen? Belügen wir uns selbst, und wenn ja: Wollen wir damit überhaupt aufhören? Welche Kraft können wir schöpfen, wenn uns der Tod im Leben begegnet? Und warum brauchen wir andere, um wir selbst zu sein?
Übersichtlich, humorvoll und anschaulich führt Nicolas Dierks den Leser durch philosophische Fragen, die uns alle betreffen. Dabei geht es ihm nicht nur um die großen philosophischen Traditionen. Vielmehr möchte er uns mit Hilfe lebensnaher Beispiele zu eigenen Gedanken anregen – so lernen wir nicht nur die Philosophie besser kennen, sondern auch uns selbst.



Die ersten beiden Sätze
<<Philosophisch denken lernen und nebenbei das Leben verstehen>> - soll das wirklich so einfach sein? Und dann noch nebenbei, ohne Anstrengung, quasi en passant?

Information
Das Buch ist insgesamt in neun verschiedene Kapitel aufgeteilt, wobei jedes Kapitel sein eigene Leitfrage hat. So finden wir dort zum Beispiel die Leitfrage Selbsterfindung 4.0 - wie will ich eigentlich leben?.


Meine Meinung
Ein sehr interessantes Buch. Nicolas Dierks schafft es, seine Leser damit an das Buch zu binden. Ich finde, dass man seine Worte sehr gut auf sein eigenes Leben projizieren kann, da er immer wieder Beispiele aus dem alltäglichen Leben zur Veranschaulichung benutzt werden.
Schön finde ich auch, dass einem so viele Philosophen über den Weg laufen. Wer hat sich nicht in der Schule gefragt, für was man die ganzen Philosophien eigentlich braucht? Nicolas Dierks hat diese schön in sein Buch eingebunden und jetzt verstehe ich so manchen Satz eines Philosophen, ob Kant oder auch Rousseau, wesentlich besser und auch mein Interesse daran ist geweckt worden.
Für das Buch habe ich relativ lange gebraucht. Nicht, weil es zäh und langweilig ist, sondern weil es mich zum nachdenken gebracht hatte. Manche Stellen musste ich zwei mal lesen und andere wiederum mussten auch erst einmal sacken. In vielen Passagen konnte ich mich selbst wieder finden und auch oft habe ich mein Handeln überdacht und es kamen Dinge zum Vorschein, die eigentlich schon weit in mein Unterbewusstsein geschoben worden sind.
Wer auf Philosophie steht, gerne auch sein eigenes Leben reflektiert und was neues lernen möchte, sollte das Buch auf jeden Fall gelesen haben.


Meine Bewertung
Cover         :  5/5 Sterne
Schreibstil  :  5/5 Sterne
Spannung   : 4/5 Sterne
Humor        :  4/5 Sterne
Charaktere  : 5/5 Sterne
Inhalt          :  5/5 Sterne
Klappentext:  5/5 Sterne



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