Dienstag, 25. November 2014

[Rezension] Sommergewitter von Kristina Dunker


Titel: Sommergewitter
Autor: Kristina Dunker
Verlag:
DTV
Seitanzahl: 175
Erscheinungsdatum: 01.06.2004
Genre: Roman / Psychothriller


              Klappentext               
Ein Sommertag, der strahlend schön beginnt und nach dem doch nichts mehr ist, wie es war – das ist der Tag, an dem Annikas Cousine Ginie verschwindet. Eben noch lagen die beiden am Baggersee in der Sonne, nun irrt Annika zusammen mit ihren Freunden durch den Gewitterregen auf der verzweifelten Suche nach Ginie, die nur mal kurz in die Büsche wollte. Was ist mit Ginie passiert? Hat ihr jemand etwas angetan? Mit der Anspannung wachsen die gegenseitigen Vorwürfe, Geschichten kommen an den Tag, von denen Annika nichts ahnte, und bald steht ein ungeheurer Verdacht im Raum: Ist jemand aus der Clique schuld an Ginies Verschwinden?


              Die ersten beiden Sätze               
Der Kontrolleur kommt. Ruhig bleiben!


              Information               
Aufbau und Schreibstil
Das Buch hat mehrere verschiedene Kapitel, die sich nach dem jeweiligen Tag und der jeweiligen Uhrzeit richten. Also zum Beispiel: Freitag, 12 Uhr
Die Geschichte wurde aus der Sicht von Annika geschrieben und ist daher zum Teil auch ein wenig "teeniemäßig". Ansonsten sind die Sätze leicht zu verstehen und es gibt kaum Stolperstellen.


Spannung
Das Buch fängt leicht an. Ein herrlicher Sommertag. Freunde und dann plötzlich verschwindet Ginie.
Das hört sich im ersten Moment total spannend an. War es auch, weil ich nicht wusste, was mit ihr passiert ist. Hat sie sich verlaufen, ist sie vielleicht entführt worden oder gar tot?
Leider hatte da auch das Buch seine Schwachstellen. Manche Stellen haben sich etwas gezogen.


Die Charaktere
Annika
Annika schreibt oft gute Noten im Gegensatz zu manch anderen in ihrer Klasse. Daher wird sie auch gerne als Streberin abgestempelt.
Bisher lief ihr Leben trotzdem wie am Schnürchen. Ohne Probleme, ohne dieser düsteren Geschichte.


Ginie
Annikas Cousine Ginie musste schon viel durchmachen. Erst verliert sie ihre Mutter, dann muss sie in ein Internat, weil ihr Vater im Ausland arbeiten muss und nun soll sie auch noch zu Annika ziehen.


Steffi, Rüdiger und Jonas
Sind die besten Freunde von Annika und unzertrennlich.
Doch durch Ginies mysteriöses verschwinden wird auch ihre Freundschaft auf eine harte Probe gestellt. Einer von ihnen offenbart ein Geheimnis, der andere wird verdächtigt mit dem verschwinden was zu tun zu haben, der andere misstraut allen.

              Meine Meinung               
An sich finde ich die Handlung und das drum herum ziemlich gut. Ein mysteriöses verschwinden und keiner weiß wieso. Eine Freundschaft, die auf die Probe gestellt wird. Dort kann man sehen, dass selbst die beste und festeste Freundschaft auch mal bröckeln kann. Des Weiteren lernt der Leser auch, dass es oftmals besser ist direkt die Wahrheit zu sagen, da die Situationen sonst eskalieren könnten. 
Ich hätte mir jedoch mehr Tiefgang in der Geschichte gewünscht. Gerade das Ende ging mir einfach viel zu schnell und viele der Charaktere und der Handlungen waren mir zu oberflächlich.
Aber an sich regt das Buch auf jeden Fall zum nachdenken an, nicht nur über die Personen im Buch, sondern auch über sich selbst!

              Meine Bewertung               
Cover         :  4/5 Sterne
Schreibstil  :  4/5 Sterne
Spannung   : 3/5 Sterne
Humor        :  3/5 Sterne
Charaktere  : 3/5 Sterne
Inhalt          :  3/5 Sterne
Klappentext:  4/5 Sterne  



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