Samstag, 23. August 2014

[Rezension] Keine Angst, es ist nur Liebe von Marlies Zebinger

Details
Autor: Marlies Zebinger
Verlag: 
Feuerwerke Verlag
Seitanzahl: 334
ISBN  :  978-3-945362-03-7
Erscheinungsdatum: 05.08.2014
Genre: ?

Klappentext
Warum kann ich, Anna Maria Elisabeth Rogner, nicht einfach nur ein bisschen mehr normal und ein bisschen weniger oberangsthasenmäßig sein? Ich habe nämlich Angst vor so ziemlich allem – das heißt, eigentlich gibt es fast nichts, wovor ich nicht Angst habe, um genau zu sein. Wobei - vor zu teuren Therapiesitzungen habe ich keine Angst. Und vor Sonnenblumen auch nicht. Und vor Dreifach-und-Doppelsprüngen auf dem Eis schon gar nicht! ABER: ja, es ist tatsächlich so! Seit der Geschichte mit dem Baby habe ich definitiv Angst vor der Liebe und somit auch vor Matts, der mein Leben gerade ziemlich durcheinander wirbelt. Sieben erstaunliche Angstbewältigungsaufgaben hat er mir gestellt, dieser eigenartige Profisportler. Sieben Aufgaben, mit denen ich mich auf die Suche nach mir selbst begebe – und letztendlich auch auf die Suche nach dem Mann, den ich liebe…

Quelle: Vorablesen.de

Inhalt:
Anna hat vor so ziemlich allem Angst. Das soll sich jedoch ändern als sie auf Matts trifft. Matts merkt Annas Miesere und will ihr helfen. An sieben Tagen stellt er ihr sieben Aufgaben, die Anna allesamt erfüllen soll, um somit ihre Angst zu besiegen.

Die ersten zwei Sätze
Als ich den kleinen Waldweg entlang gehe, ist es still um mich herum. Zu still.

Das Cover
Auf dem Cover sieht man ein junges Mädchen mit wehendem Kleid und einer Sonnenblume in der Hand. Um sie herum wehen Zettel. Die Farben sind farbenfroh gehalten.
Das ganze Cover wirkt auf mich sehr verspielt und romantisch. Wenn man das Buch gelesen hat, merkt man, dass das Cover super zum Buch passt. Die Briefe (Zettel) und auch die Sonnenblumen sind in dem Buch ein wichtiger Bestandteil und daher finde ich es super, dass sie auch auf dem Cover erscheinen.

Meine Meinung
Spannung und Schreibstil
Für dieses Buch muss ich die Spannung und den Schreibstil in eins verpacken, da hier der Schreibstil einen sehr großen Einfluss auf die Spannung hat.
Der Schreibstil war für mich sehr gewöhnungsbedürftig.
Teilweise war das Buch für mich nicht ganz so flüssig lesbar. Zum Beispiel: Zu still. Viel zu still. Stiller als Still. Irgendwas an der Stille ist merkwürdig. Was ist es bloß?
Mir waren leider die Sätze viel zu stockend und nicht flüssig.
Mir ist besonders aufgefallen, dass die Autorin dazu neigt, alles sehr ausführlich zu beschreiben. Auf der einen Seite ist es gut, da man sich daher alles sehr gut vorstellen kann. Auf der anderen Seite hat eben das mir die Spannung genommen. Irgendwie kam nicht so richtig die Spannung im Buch auf. Zum mindestens war das für mich so.

Charakter
Anna:
Anna ist ca.30 Jahre alt und hat so ziemlich Angst vor allem. Ob es nun Höhe ist oder die Dunkelheit, so ziemlich alles bereitet ihr große Angst. Die Angst kommt vor allem daher, dass sie vor ein paar Jahren ihr Kind verloren hatte und herausfinden musste, dass ihr damaliger Freund sie schon lange betrügt.
Des weiteren merkt man auch, dass sie sich beruflich nicht richtig entfaltet hatte. Anstatt mutig dem nach zu gehen, was ihr liegt und was sie gerne arbeiten würde, entschied sie sich lieber dafür, einen für sie (wenn ich das richtig verstanden hatte) langweiligen Beruf anzunehmen.

Matts:
Matts ist Eishockeyspieler.
Auch er musste einen bitteren Verlust verarbeiten. Jedoch hat er sich nicht so zurück gezogen wie Anna, sondern lebt sein Leben weiter. Er ist intelligent und sehr hilfsbereit. Er war mir von Anfang an sehr sympathisch.
Er erkennt die große Last die auf Annas Schulter liegt und bedrängt sie nicht. Viel mehr hilft er ihr, aus dem Spießroutenlauf hinaus zu gelangen.

Mein Fazit
Als ich das Cover sah, hab ich mich sofort verliebt. So schön liebevoll und hinreisend. Da dachte ich mir: "Das musst du haben".
Das Buch finde ich von der Grundidee sehr gut.
Mal wieder eine etwas andere Liebesgeschichte.
Leider konnte die Autorin mich jedoch nicht für sich gewinnen.
Am Anfang hatte mich der Sprachstil noch nicht so genervt, weil ich dachte das es besser wird. Aber irgendwann war es für mich nur noch schwer das Buch zu lesen.
Ich hatte zwischendurch das Gefühl, dass ich es am liebsten abbrechen möchte, weil es mich einfach nicht fesseln konnte.
Es war mir einfach zu langatmig und auch langweilig.

Am besten solltet ihr das Buch selbst lesen. Denn so weit ich das gesehen habe, gehen bei dem Buch die Meinungen extrem auseinander. Die einen loben es für die tolle Liebesgeschichte, die anderen finden es weniger gut.


Habt ihr das Buch schon gelesen? Wie steht ihr dazu?

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