Mittwoch, 27. August 2014

[Rezension] House of Night: Gezeichnet von P.C. Cast und Kristin Cast

Details
Autor: P. C. Cast und Kristin Cast
Verlag:
Fischer FJB
Seitanzahl: 437
Erscheinungsdatum: 21.12.2009
Genre: Fantasy-Roman

Klappentext
Als auf der Stirn der 16jährigen Zoey Redbird eine saphirblaue Mondsichel aufscheint, weiß sie, dass ihr nicht viel Zeit bleibt, um ins House of Night, das Internat für Vampyre, zu kommen. Denn jetzt ist sie gezeichnet. Im House of Night soll sie zu einem richtigen Vampyr ausgebildet werden vorausgesetzt, dass sie die Wandlung überlebt. Zoey ist absolut nicht begeistert davon, ein neues Leben anfangen zu müssen, so ganz ohne ihre Freunde das einzig Gute ist, dass ihr unerträglicher Stiefvater sie dort nicht mehr nerven kann.

Die ersten zwei Sätze
Gerade als ich dachte, noch schlimmer kann dieser Tag nicht werden, sah ich den toten Typen neben meinem Schließfach stehen. Kayla war in ihrem üblichen Labermodus - ohne Punkt und Komma - und bemerkte ihn nicht mal.

Das Cover
Auf dem Cover sieht man eine junge Frau. Generell ist es in sehr dunklen Farben, vor allem schwarz, gehalten. "Gezeichnet" wurde in Neonpink geschrieben und im Hintergrund sieht man viele Ornamente.
Natürlich darf auch der sichelförmige Mond nicht fehlen.

Meine Meinung
Spannung und Schreibstil
Der Roman wird aus der Sicht von Zoey, der Protagonistin, erzählt. Die Sprache ist ziemlich umgangssprachlich, eben so wie Teenies oft reden.
Dadurch, dass es in der Ich-Perspektive geschrieben worden ist, bekommen wir alles mit, was Zoey so beschäftig.
Die Spannung wurde, durch die verschiedenen, oftmals unerwartete Handlungen aufrecht erhalten. Ebenso spielt sich fast alles im Dunklen ab, wobei ich nicht immer wusste, wer oder was sich genau vor Zoey befand.

Charaktere
Zoey:
Aus ihrer Sicht wurde das Buch geschrieben.
Sie ist ein normaler Teenie, der plötzlich gezeichnet wurde und aus ihrem Alltagsleben somit "herausgerissen" wurde. Sie wohnt anfangs bei ihrer Mutter und ihrem gehassten Stiefvater. Zu beiden hat sie kein gutes Verhältnis mehr.
Zoey ist intelligent und zu Höherem bestimmt..
Auch hat sie es mit der Männerwelt nicht ganz so leicht, da sie sich nicht entscheiden kann und ihre Gefühle oft im Dreieck springen.

Stevie Rae:
Stevie Rae ist Zoeys Zimmergenossin und beste Freundin im House of Night.
Sie ist ihre ärgste Verbündete und ist immer für sie dar, wenn sie Hilfe braucht. Außerdem kann sie schweigen wie ein Grab.

Damien:
Damien ist ein Jungvampyr der ebenfalls im House of Night wohnt und schwul ist. Wobei man ihm das wohl nicht anmerkt, da er sich ganz und gar nicht so verhält. Jedoch steht er den Mädels bei Männerfragen kräftig zur Seite, auch wenn er sich selbst jemanden an seiner Seite wünscht.

Erin und Shaune:
Die beiden fasse ich zusammen, weil sie sich selbst als die Zwillinge bezeichnen. Zwar sind sie beide vom Hauttypen total unterschiedlich, aber sie haben meistens den selben Gedanken und ergänzen sich gegenseitig.
Auch sie gehören zu der Clique um Zoey.

Heath:
Heath ist ein "berühmter" Footballspieler und der "Fast-Exfreund" von Zoey.
Er trinkt viel und neuerdings greift er auch zu Drogen, womit Zoey nicht zurecht kommt.

Erik Night:
Erik ist ein Jungvampyr, der eine große Karriere vor sich haben wird. So wie es  scheint, hat er sich in Zoey verliebt und es beginnt zwischen beiden zu knistern.

Aphrodite;
Aphrodite ist eine junge, hübsche Jungvampyren, die sich für etwas besseres hält und Spaß daran hat, andere nieder zu machen. Sie hat öfters Visionen, die sie aber für sich behält, damit das Chaos bzw. die Katastrophen, die sie sieht, nicht verhindert werden können.
Außerdem ist sie die Anführerin "der Töchter der Dunkelheit".

Nefferet:
Sie ist Hohepriesterin im House of Night und die Mentorin von Zoey.
Ihre Macht darf nicht unterschätzt werden...

Grandma Redbird:
Sie ist Zoeys Oma und immer für sie da. Sie ist die Einzigste, die sich aus Zoeys Familie wirklich für sie interessiert.

Mein Fazit
"Gezeichnet" ist der Auftakt einer 12 Bändigen Reihe.
Anfangs war ich etwas verwirrt, weil es wohl für die Menschen in dem Buch "normal" war, dass jemand gezeichnet wurde. Ich konnte mich dort jedoch nicht so schnell rein finden.
Aber das war nur die Anfangsstartschwäche. 
Das Buch war sehr spannend aufgebaut und viele der Charaktere waren mir von Anfang an sehr sympathisch.
Von der anfangs Verwirrtheit, kam es zum fesseln an das Buch.
Vor allem das Ende hat das ganze Buch noch einmal extrem spannend gemacht.



Die Reihe:
House of Night: Gezeichnet
House of Night: Betrogen

House of Night: Erwählt
House of Night: Ungezähmt
House of Night: Gejagt
House of Night: Versucht
House of Night: Verbrannt
House of Night: Geweckt
House of Night: Bestimmt
House of Night: Verloren
House of Night: Entfesselt
House of Night: Erlöst



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